Verena und Philipp Pausder: So schaffen wir Vereinbarkeit!
STRIVE+ | Verena und Philipp Pausder gelten als Vorzeigepaar mit spannenden Jobs, öffentlichen Auftritten und einem lebendigen Patchwork-Familienleben. Wie schaffen die beiden die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere? In STRIVE sprechen sie offen wie nie über ihr Betreuungsmodell, wie sie als Paar miteinander in Kontakt bleiben und weshalb es im Privatleben auch mal völlig unstrukturiert ablaufen darf.
Stimmt. Der Rolemodel-Moment ist bei der Frau häufig der viel größere, obwohl er beim Mann genauso wichtig, vielleicht sogar noch wichtiger ist. Wir fragen euch an dieser Stelle daher bewusst beide: Was ist für euch essenziell, damit euer anspruchsvoller Alltag klappt?
VERENA: Philipp hat dafür eine gute Bezeichnung gefunden: Hustle and Float. Er meint damit, dass wir einerseits beide gut darin sind, den Kopf einzuziehen und zu funktionieren. Wir können aber andererseits genauso gut den Kopf ausschalten und chillen. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es zack, zack gehen muss. Aber auch wieder Zeiten, in denen wir keine Struktur, keine Routinen und Regeln haben, vor allem mit der Familie.
Zum Beispiel?
VERENA: Unsere Abende ab 18 Uhr sind unstrukturiert. Keine festen Essenszeiten, keine Badetage, keine Ins-Bett-geh-Rituale, jeder Abend ist anders. Wir genießen das! Auch wenn wir zwischendurch manchmal denken: Mist, das mit den festen Strukturen, das haben wir jetzt echt verpasst (lacht).
PHILIPP: Ich glaube, die beiden Pole aus „Struktur“ und „keine Struktur“ muss man bespielen können. Letzteres ist für die Seele notwendig, Struktur ist fürs Funktionieren da. Wir finden beide den Schalter zwischen dem einen und dem anderen recht zügig.
VERENA: Und wir wissen, an welchen Stellen es gar nicht ohne Struktur geht. Morgens zum Beispiel: Damit vier Kinder und zwei Erwachsene pünktlich aus dem Haus kommen, läuft da jeden Tag das gleiche straffe Programm ab.
„Wir sind gut darin, zu funktionieren. Wir können aber andererseits genauso gut den Kopf ausschalten und chillen.“ – Verena Pausder
War es für euch von Anfang an klar, dass ihr beide Karriere machen wollt?
VERENA: Zu hundert Prozent.
PHILIPP: Die Frage hat sich mir nicht gestellt. Ich war immer mit karriereorientierten Frauen zusammen. Ich habe eine ältere Schwester, die das vorgelebt hat, und habe mir die Archetypen nie anders gesucht. Ich bin mit Verena zusammen, weil sie eine Karriere hat.
VERENA: Wir leben ja in einem Patchworkmodell. Als wir uns 2011 kennengelernt haben, hatten wir schon kleine Kinder. Wir haben uns also von Anfang an als Mutter und Vater erlebt, wussten, wie der oder die andere das handhabt. Wir haben nicht die Katze im Sack gekauft. 2012 haben wir dann beide gegründet, standen also gleichzeitig am Anfang unserer jeweiligen Unternehmen.
Wie habt ihr die Gründungen mit der Kinderbetreuung vereinbart?
VERENA: Als unsere Ältesten vier und sechs Jahre alt waren, sagte meine Mutter zu mir: „Such dir eine Mary Poppins, die das ganze Leben bleibt. Statt einen Flickenteppich, für dessen Organisation du viel Headspace brauchst.“ Das sagt sich so leicht, denn gerade am Anfang einer Karriere ist das Budget dafür noch nicht da. Da ist es mit Studierenden und Au-pairs einfacher. Irgendwann habe ich aber festgestellt, dass so ein System fragil ist und so viel Organisation braucht. Wir haben dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum mit unserer Mary Poppins – das werden wir groß feiern.
5 TIPPS VON VERENA UND PHILIPP
1. SELBSTBESTIMMUNG
Verena: Ich blocke mir morgens, wenn alle aus dem Haus sind, eineinhalb Stunden Zeit, in denen niemand etwas von mir will. Ich entscheide dann, ob ich Sport mache oder in Ruhe frühstücke. Wenn der Tag direkt mit 100 Sachen losrattert, laufe ich leer.
2. FESTE BETTZEITEN
Philipp: Das haben wir leider verpasst. Wenn es schlecht läuft, schlafen die Kinder erst um 21.30 Uhr, dann haben wir nicht mehr viel vom Abend und somit weniger Zeit füreinander.
3. HUSTLE AND FLOAT
Verena: Eine gute Organisation – und dann ein großes Loslassen. Wäre unser Familienleben durchgetaktet wie der Beruf, hätten wir keine Pause. Dass man auf der einen Seite performant ist und auf der anderen Seite loslässt, kommt nicht natürlich. Man kann es aber wie einen Muskel trainieren.
4. VERSTÄNDNIS
Philipp: Eine hohe Toleranz, wenn es im Job gerade stressig ist. Dass also nicht nur die Partnerin oder der Partner, sondern die ganze Familie versteht, dass derjenige gerade seine Aufmerksamkeit auf die Arbeit richten muss. Genauso hat man aber die Bringschuld, dass so etwas so selten wie möglich vorkommt.
5. WERTSCHÄTZUNG
Verena: Wir sagen: „Erzähl mal ganz genau.“ Damit zeigen wir: Ich habe ein Interesse an deinem Leben. Gleichzeitig schätzen wir gegenseitig wert, was für eine Mutter und ein Vater wir sind. Wir erkennen an, dass wir bei einem so vollen Leben eigentlich auch platt in der Ecke liegen könnten.
Ihr könnt euch ein großes Supportsystem leisten. Viele andere nicht. Wie oft begegnet euch dieser Einwand?
VERENA: Oft!
Was entgegnet ihr?
PHILIPP: Dass das stimmt! Natürlich haben wir viele Möglichkeiten, weil wir finanziell unabhängig sind. Aber auch: Jeder muss für sich selbst entscheiden, gerade in jungen Jahren, ob er oder sie bereit ist, überproportional viel Geld in eine besonders hohe Qualität der Betreuung zu investieren. Auch mehr, als man sich eigentlich leisten kann. Das bedeutet dann, dass man andere Dinge im Leben nicht machen kann. Natürlich gibt es eine Korrelation zwischen Qualität und Kon - stanz und dem, was man bereit ist, dafür auszugeben.
VERENA: Als wir unsere Mary Poppins eingestellt haben, ging ein signifikanter Teil des Nettogehalts in die Kinderbetreuung – das wäre in Echtzeit kein Business-Case gewesen. Uns hat dieses Set-up aber ermöglicht, beruflich aufzusteigen. Nur weil wir immer beide Vollzeit arbeiten konnten, nicht permanent in privaten Notfällen festhingen, selten zu Hause bleiben mussten, wenn ein Kind Fieber hatte, konnten wir unsere jeweiligen Firmen aufbauen und groß machen.
Nutzt ihr bestimmte Tools oder Methoden für die Familienorganisation?
VERENA: Wir haben eine Kreidetafel in der Küche, auf der stehen die Sportaktivitäten und wo welches Kind nachmittags unterwegs ist.
PHILIPP: Es sind um die 15 Termine in der Woche, da verliert man schnell den Überblick.
VERENA: Ansonsten bin ich die Weltmeisterin der Listen. Ich schreibe für jede Woche Zettel für unsere Kinderfrau und unsere Kinder, auf denen steht, was ansteht: Montag Zahnarzttermin, Dienstag Tierarzt, Mittwoch Geschenk für Geburtstagsparty am Freitag besorgen, Donnerstag Fußballsachen morgens nicht vergessen… Und Philipp und ich schreiben uns Mails, damit der andere weiß, an welchem Abend der Woche wir nicht da oder wann wir über Nacht weg sind. Das ist für uns fast schon spektakulär, wenn wir mal eine Nacht nicht zu Hause übernachten, da es die absolute Ausnahme ist. Diese Abstimmung machen wir immer nur für die jeweils kommende Woche, wir haben keinen Familienkalender für die nächsten Monate.
PHILIPP: Wir investieren bewusst nur eine begrenzte Zeit in das Thema Organisation, weil das schnell frustrieren kann. Das funktioniert aber nur, weil wir ein paar grundsätzliche Prinzipien haben: Ich habe während des Tages eine große Freiheit, bin aber in der Regel gegen 19.30 Uhr zu Hause. Ich bin superselektiv mit Einladungen und Events und sage nur sehr selten zu. Verena wiederum hat tagsüber alles im Blick und dafür eine größere Freiheit, auch mal abends unterwegs zu sein.
„Mit Veranstaltungen bin ich superselektiv, sage nur selten zu. Unter der Woche bin ich in der Regel um 19.30 Uhr zu Hause.“ – Philipp Pausder
Ihr seid beide unternehmerisch getrieben. Hilft es, dass die Übergänge vom Job ins Privatleben da oft fließend sind? Oder macht es umgekehrt die Abgrenzung schwierig?
VERENA: Manchmal helfen fließende Übergänge. Wenn wir am Wochenende in unsere Ferienwohnung an die Ostsee fahren, darf ich auf der Autofahrt noch arbeiten. Es wäre natürlich schöner, auch gedanklich gemeinsam als Familie ins Wochenende zu starten, aber sonst könnten wir erst um 19 Uhr losfahren. Umgekehrt zerschießt es uns nicht die Samstage, wenn Philipp mal für ein paar Stunden den Laptop aufklappen muss.
PHILIPP: Meine Familie weiß, dass ich alles dafür tue, um nicht am Wochenende zu arbeiten. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden. Der Klassiker ist das Board-Meeting am Dienstag, dafür muss ich spätestens Sonntagabend alles rausgeschickt haben. Ich bin aber auch diszipliniert. Während andere Sonntagabend „Tatort“ schauen, sitze ich mit dem Computer auf dem Sofa und arbeite drei Stunden.
Worauf müsst ihr bewusst verzichten, damit euer Modell funktioniert?
PHILIPP: Es ist wie im Spitzensport: Die Athleten können nicht wie ihre Altersgenossen abends feiern gehen, das Training geht immer vor. Alles im Leben hat seinen Preis. Bei Gründern, Unternehmerinnen oder Menschen, die in der Politik tätig sind, ist es genauso. Der Preis, den ich zahle: weniger soziales Leben, weniger Sport, teilweise bin ich monothematisch unterwegs. In meinem Leben gibt es drei große Prioritäten, die ich mit allem, was ich habe, beschütze: meine Frau, meine Kinder, mein Unternehmen. Alles, was dahinter kommt, fällt dann schon mal runter. Zum Beispiel Basketball spielen. Ich kam 14 Jahre nicht mehr dazu, obwohl ich früher sehr aktiv war. Weil ich aber priorisieren musste, war dafür keine Zeit.
VERENA: Bei mir kommen Freundschaften zu kurz. Wie selten telefoniere ich mal ohne Zeitdruck mit meinen Freundinnen oder gehe abends mit ihnen essen! Wenn ich mal ein Wochenende mit meinen Freundinnen schaffe, sind wir total glücklich – aber das kommt eben nur selten vor.
Wie viel Zeit nehmt ihr beide euch bewusst für die Familie?
PHILIPP: Ich habe einen inneren Kompass. Einen Abend unter der Woche nicht da zu sein, ist für mich okay, bei zwei Abenden frage ich mich schon: Tut es not? Und am Wochenende: volle Aufmerksamkeit auf die Kinder.
VERENA: Im Urlaub auch. Wir fahren nur mit den Kindern, haben keine Kinderbetreuung dabei und sind auch nicht an Orten, an denen sie dauerbetreut sind. In den Familienurlauben lege ich – genau wie am Jahresanfang für sechs Wochen – eine SocialMedia-Pause ein. Und besonders die Abende im Alltag sind für uns Quality-Time mit unseren Kindern. Wir haben so viel Unterstützung, dass wir dann keine Wäsche waschen, nicht kochen oder aufräumen müssen. Das ist alles schon erledigt, ein großer Luxus.
PHILIPP: Unsere Kleine fahre ich morgens in die Kita, und wenn die Jungs unter der Woche nachmittags ein Probetraining beim Fußballverein haben, gehe ich auch mit hin.
Beschweren sich eure Kinder auch mal, wenn ihr zu viel arbeitet?
PHILIPP: Unser Sohn sagt schon mal: „Du telefonierst zu oft“, wenn ich mit dem Hörer am Ohr vor der Schule auf ihn warte.
VERENA: Unsere Größeren sind inzwischen 15, 13 und 10 Jahre alt, sie kennen uns nicht anders. Und sie haben auch schon ein Bewusstsein dafür, dass sie ihr gutes Leben nur deshalb führen, weil ihre Eltern viel arbeiten.
Ist Vereinbarkeit Einstellungssache?
VERENA: Absolut. Wir sind oft beide platt, wir wünschten uns, wir könnten länger schlafen, mehr weggehen, mehr Zeit für Sport haben – gehen dann aber nicht rein in den Schmerz, sondern schauen darauf, was alles drin ist im Leben. Ich glaube, du musst Vereinbarkeit wollen, weil es phasenweise trotz aller Organisation wahnsinnig anstrengend ist.
PHILIPP: Wir gehören zur Generation Golf, kommen also mit einer Arbeitsethik daher, bei der es okay ist, dass andere Dinge auch mal nicht stattfinden. Wir haben vier Kinder, weil wir sie wollen. Wir haben einen Hund, da kann man debattieren, ob er notwendig war. Zu all dem gehört dann auch, dass wir nicht die gleichen Freiheitsgrade haben wie jemand, der keine Kinder hat.
„Wir investieren bewusst wenig Zeit in das Thema Organisation, weil das schnell frustriert. Das geht aber nur, weil wir ein paar feste Prinzipien haben.“ – Philipp Pausder
Hand aufs Herz: In welchen Momenten wird es euch dann doch zu viel?
VERENA: Wenn wir Druck haben im Job. Dann ist die Zündschnur kürzer.
PHILIPP: Bei anhaltendem Schlafmangel.
VERENA: Oh ja!
PHILIPP: Wenn uns dann auch noch der Hund nachts um zwei geweckt hat, als er kleiner war… (lacht).
Wie geht ihr damit um, wenn einer gestresst ist?
VERENA: Wir nehmen den anderen dann aus dem Spiel, zum Beispiel beim Ins-Bett-Bringen der Kinder. Dafür braucht man Geduld, unter Stress hat man die aber meistens nicht.
PHILIPP: Oder wir schenken dem anderen Zeit, um eine wichtige Mail zu schreiben, laufen zu gehen oder einfach nur Mittagsschlaf zu machen.
Wie viel Zeit bleibt euch als Paar?
PHILIPP: Momentan bekommen wir es gut hin, mal mittags essen zu gehen oder zusammen Tennis zu spielen. Zwei- bis dreimal im Jahr fahren wir zu zweit für ein Wochenende in eine schöne Stadt. Allerdings: Das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, ist eine Date-Night, die im Kalender steht. Oder „romantisches Wochenende“. Wenn man das weiterdenkt, steht da irgendwann „Beischlaf“. Ich finde das unfassbar unromantisch. Für mich braucht es das Unstrukturierte.
VERENA: Am Anfang unserer Beziehung habe ich mich gefragt, wie das alles so unstrukturiert klappen soll. Denn ich liebe es, zu planen und zu organisieren. Das erste halbe Jahr habe ich gekämpft – und dann habe ich losgelassen. Für mich sind die unspektakulären Abende zu Hause die schönste Zeit zu zweit. Kinder im Bett. Keine Deadlines. Einfach beieinandersitzen und reden.
PHILIPP: Die Haltung, dass man zu Hause nicht über den Beruf spricht, teilen wir sowieso nicht. Wir haben ein tiefes Interesse an dem, was beim anderen im Job passiert, und coachen uns gegenseitig. Manchmal sitzen wir abends im Bett und verquatschen uns dann noch für Stunden. VERENA: Wir leben dieses Leben ja auch zum ersten Mal und sind alles andere als perfekt. Und natürlich gibt es Phasen, in denen alles sehr viel und sehr anstrengend ist. Aber wenn ich es noch mal entscheiden dürfte, würde ich es alles genauso wieder machen.
Verena und Philipp Pausder zu Gast im neuen STRIVE-Podcast
Wie viel Planung eine Familiengründung braucht, was ihr „Geheimnis“ für eine glückliche Beziehung als Unternehmer:innen-Paar ist, welche Rolle Geld in ihrer Ehe spielt und ob Vereinbarkeit für die beiden ein Wirtschaftsfaktor ist: Darüber sprechen Verena und Philipp Pausder mit STRIVE-Herausgeberin Katharina Wolff in unserem Podcast „STRIVE up your life“. Zu hören hier.
Zu den Personen:
Verena Pausder ist eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Startup-Szene. Sie gründete unter anderem den Kinder-AppEntwickler Fox and Sheep und die Ada Learning GmbH, ist außerdem Initiatorin der Initiative #stayonboard. 2020 erschien ihr Buch „Das neue Land“ (Murmann). Im vergangenen Jahr übernahm sie gemeinsam mit fünf Co-Gründerinnen die Frauenmannschaft des FC Viktoria Berlin. Das Ziel: Frauenfußball nachhaltig verändern und nach vorn bringen. Ihr Podcast „Fast & Curious“, den sie mit Lea-Sophie Cramer hostet, ist aktuell für den Deutschen Podcast Preis nominiert. Ende dieses Jahres stellt sich Verena Pausder zur Wahl als Vorsitzende des Bundesverbands Deutsche Startups – die Entscheidung gilt als Formsache. Mehr Infos unter www.verenapausder.de
Philipp Pausder ist Founder und CEO von Thermondo, dem größten Heizungsinstallateur Deutschlands mit Sitz in Berlin. Sein Unternehmen hat über 800 Mitarbeiter:innen und erreichte 2022 einen Umsatz von 100 Millionen Euro. Thermondo hat namhafte Investor:innen an Bord, etwa Holtzbrinck Ventures, Rocket Internet und Eon Venture Capital. Zuvor hatte Pausder Clean Venture gegründet, eine M-&-A-Boutique, die große und mittelständische Unternehmen bei Transaktionen im Bereich der dezentralen Energieversorgung berät. Pausder ist ehemaliger Basketballprofi, spielte unter anderem in der Zweiten Bundesliga. Mehr Infos unter www.thermondo.de
