Bewerben sich Menschen doch, erhalten Personalabteilungen immer häufiger KI-generierte Lebensläufe und Anschreiben. Wer aus der Masse herausstechen möchte, sollte deshalb keinen 0815-ChatGPT Text verwenden, sondern ganz klar benennen, was er bisher geleistet hat. Je konkreter, desto besser.
Jobtitel werden dabei gerade bei vielen Unternehmen immer unwichtiger, da sie nicht eindeutig erkennen lassen, was das Aufgabenfeld der Person wirklich beinhaltet hat. Skill-based Hiring ist der Trend der Stunde, da immer mehr neue Jobs geschaffen werden, die es bisher noch nicht gab. Tatsächliche Fähigkeiten und Kompetenzen stehen künftig immer stärker im Vordergrund, während der klassische Lebenslauf an Bedeutung verliert.
Es reicht nicht aus bisherige Jobtitel in einem Lebenslauf zu betrachten. Recruiter:innen müssen künftig noch stärker verstehen, was eine Person gemacht hat, welche Fähigkeiten sie ggf. auch außerhalb des Jobs erlangt hat und wohin sie sich weiterentwickeln möchte.
Zusätzlich wird das Thema Boomerang Hiring in vielen Bereichen immer bedeutsamer, da qualifizierte Fachkräfte seltener zu finden sind. Wichtigste Voraussetzung dafür, dass ehemalige Mitarbeitende wieder zurückkommen, ist neben einem wertschätzenden Miteinander während der Anstellungszeit ein gutes Offboarding, damit der Arbeitgeber bis zum letzten Moment in guter Erinnerung bleibt.
Ebenso relevant bleibt ein gepflegtes Linkedin- oder Xing-Profil, da viele Stellen heute nicht mehr ausgeschrieben werden und rein über Inhouse-Active-Sourcing besetzt werden. Immer mehr Unternehmen haben ihre Recruiter:innen in diesem Bereich qualifiziert, um sich Headhuntingkosten zu sparen.
Zusätzlich sollte man das Thema Netzwerkaufbau aktiv angehen, unabhängig davon, ob man plant seinen Job in nächster Zeit zu wechseln oder nicht. Gute interne und externe Netzwerke tragen, sei es bei Fachfragen oder in Zeiten von beruflicher Neuorientierung.