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  • „Sag zu jeder Chance, die sich dir bietet: JA!“

    What's your story? | Cloudy Zakrocki ist digitale Medienexpertin, Unternehmerin und Gründerin des nachhaltigen Interior-Brands HAND IN HAND sowie Co-Founder der Kreativ Agenturen ONLY GOOD PEOPLE und MIKADO CULTURE. Wir sprechen mit der Unternehmerin über ihren Weg in die Selbstständigkeit, die beruflichen Herausforderungen und ihre Tipps. Foto: Patrycia Lukas Frau Zakrocki, Sie haben sich vor einem Jahr als Unternehmerin selbständig gemacht. Wie würden Sie selbst beschreiben, was genau Sie machen? All meine beruflichen Tätigkeiten zu beschreiben, ist mittlerweile gar nicht so einfach. Ich bin Journalistin und Unternehmerin – Only Good People befasst sich mit Brand Building und Marketing, Mikado Culture mit dem Launch von Eigenbrands und -produkten von Talents, und weiterhin habe ich noch ein eigens Interior Brand namens HAND IN HAND. Zusätzlich arbeite ich als Beraterin im Bereich Brand Building, spreche auf Konferenzen und hoste Doku-Formate für TV und Video On Demand Plattformen. Was muss eingetreten sein, damit Sie in 5 Jahren sagen der Schritt in die Selbständigkeit war erfolgreich? Für mich persönlich ist bei allen beruflichen Unternehmungen wichtig, dass diese nachhaltig aufgebaut werden. Finanzielles Wachstum ist demnach genauso entscheidend wie gesunder Teamaufbau und der Raum für Visionen. Was war die größte Herausforderung, die Sie auf dem Weg der Selbständigkeit überwinden mussten? Mich mit veralteten Strukturen der Interior-Branche und Produktionsbedingungen auseinanderzusetzen. Wieso heutzutage beispielsweise on demand Produktion immer noch schwer umsetzbar ist, erschließt sich mir einfach nicht. Was ist der größte Unterschied im Arbeiten als Selbständige im Gegensatz zu Ihrer Führungsrolle bei Vice Media Group/Refinery29? Da ich in meiner Führungsrolle bereits mehrere Unternehmensableger des Konzerns geleitet habe, ist im Operativen zur Selbstständigkeit kein großer Unterschied zu erkennen. Neu war für mich allerdings die Zusammenarbeit mit Produzenten für mein Interior Brand HAND IN HAND. Hierfür musste ich mich nochmal in eine ganz neue Branche hineinfuchsen – was gleichermaßen herausfordernd wie aufregend war. Wie gehen Sie mit Dingen um, die Sie nicht gut können? Hier unterscheide ich zwischen den Skills, die ich zwar noch nicht kann, mir aber aneignen möchte, da sie für meine berufliche und private Weiterentwicklung von Vorteil wären, und zwischen jenen Skills, die ich nicht kann, die ich aber auch nicht können muss. Meiner Meinung nach steckt sehr viel Kraft darin, selbst anzunehmen, was man nicht kann und dementsprechend Strukturen zu schaffen, die alles ausgleichen. Wann haben Sie das letzte Mal „nein“ gesagt? Ich sage jeden Tag mehrfach nein, was ich als große Stärke von mir empfinde. Nur wer nein sagt, kann auch ja zu etwas anderem sagen – denn jeder Tag von jedem Menschen hat nur 24 Stunden und jeder Mensch muss mit seiner Energie haushalten. In meinen 20ern habe ich mich unter Wert verkauft und mich von der leider oft typisch Deutschen „das geht nicht“ Mentalität klein halten lassen. Was sind die ersten drei Dinge, die Sie im Büro (oder Home Office) machen? Wer in dem schnellen Pensum arbeitet wie ich, muss sehr strukturiert sein. Mein Office-Tag fängt bereits am Abend davor an, an dem ich vor dem Zubettgehen noch einmal in den Kalender schaue, um zu verinnerlichen, was am darauffolgenden Tag ansteht. Morgens wird dann erstmal eine gut strukturierte To Do Liste gemacht – und sollte ich im Home Office sein, wird eine Playlist angeworfen, die zur tagesaktuellen Stimmung passt. Was war der größte Fehler, den Sie während Ihrer Karriere gemacht haben? In meinen 20ern habe ich mich unter Wert verkauft und mich von der leider oft typisch Deutschen „das geht nicht“ Mentalität klein halten lassen. Heute vertraue ich auf mein Bauchgefühl und weiß, welche ungewöhnlichen Qualitäten ich mitbringe: Ich stehe für mich ein, bin stolz auf mich und denke groß. Geht nicht, gibt’s nicht. Wenn Sie eine Zeitreise zu Ihrem 20-jährigen ich machen könnten, welchen Karrieretipp würden Sie sich geben? Vertraue auf dein Bauchgefühl, lerne so viel wie möglich und sag zu jeder Chance, die sich dir bietet: JA! Was ist der beste Tipp, den Sie je bekommen haben? Nicht jedes Hobby muss zum Beruf gemacht werden. Auch wenn Social Media heute meist etwas anderes predigt, zeugt es von Stärke zu wissen, welchen Herzensthemen man sich in der Freizeit widmen möchte, und welche das Zeug dazu haben, zum Beruf gemacht zu werden. Welches Buch hatte am meisten Einfluss auf Ihre Karriere? Ich habe unter anderem Literatur studiert, daher ist das Volumen an Büchern, die ich gelesen habe und lese, sehr hoch. Für mich ist klar: Es gibt nicht das eine Buch oder den einen Ratschlag oder die eine Erfahrung, die den größten Einfluss auf eine Karriere haben, sondern es ist ein Zusammenspiel an allem, das den Unterschied und den Erfolg ausmacht. Über Cloudy Zakrocki Cloudy Zakrocki ist digitale Medienexpertin, Unternehmerin und Gründerin des nachhaltigen Interior-Brands HAND IN HAND sowie Co-Founder der Kreativ Agenturen ONLY GOOD PEOPLE und MIKADO CULTURE. Sie ist deutschlandweit als starke Unterstützerin von Female Empowerment, Inklusion und Diversität bekannt und agiert weiterhin als Moderatorin, Creative Director, Beraterin und Opinion Leader. Zuvor war sie mehrfach Chefredakteurin namhafter Magazine sowie Vice President für internationale Content und Brand Strategie bei Vice Media Group.

  • „Ich bin dafür gemacht, dauerhaft kreativ zu sein“

    Anzeige I Als Kreativchef:in geht es darum Menschen zu begeistern, Emotionen zu erzeugen – ein Momentum zu schaffen, das fesselt, das fasziniert oder auch empört. Man könnte vermuten, dass genau diese Emotionen besonders gut von Frauen hervorgerufen werden können, da dies viel Empathie benötigt. Und dennoch sind gerade einmal 20 Prozent der CD`s (Creative Director) weiblich. Dörte Spengler-Ahrens ist Geschäftsführerin Kreation von Jung von Matt/SAGA und Partnerin der bekannten Kreativagentur Jung von Matt, sowie Präsidentin des anerkannten Art Directors Club und damit der bekannteste weibliche Kreativ-Kopf in Deutschland. Wir sprechen mit ihr u.a. darüber, ob es ihre Karriere beeinflusst hat, dass sie eine Frau ist, wie sie so erfolgreich wurde und welche Tipps sie ihrem 20-Jährigen Ich geben würde. Dörte Spengler-Ahrens ist der bekannteste weibliche Kreativ-Kopf in Deutschland Frau Spengler-Ahrens, Sie sind eine der bekanntesten Kreativ-Persönlichkeiten Deutschlands. Und fast jede:r hat eine Meinung zu Ihnen. Wie würde Ihr Team Sie beschreiben? Sicherlich wird mein leidenschaftlicher Einsatz für Kreation in der Beschreibung eine Rolle spielen. Ich hoffe aber auch, dass meine bewusst sehr menschliche Seite der Führung gesehen wird. Was macht Sie so erfolgreich? Work must be more fun than fun. Ich habe das große Glück, meinen Beruf zu lieben und zu leben. Ich habe das große Glück einen wunderbaren Mann, Sohn und Familie zu haben. Ich strenge mich jeden Tag an und arbeite hart für die Erfolge für meine Kunden – es ist kein Sprint das ist ein Marathon – seit sehr vielen Jahren versuche ich abzuliefern und zwar jeden Tag aufs Neue. Das ist zum Glück einigermaßen gelungen und gelingt weiterhin. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue wie ein Kind, wenn die nächste große Idee veröffentlicht wird und live geht. Wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist, wenn ich Kunden davon überzeugen kann, Regeln zu brechen, vermeintliche No Gos zu ignorieren – denn das ist meist ein wunderbarer Effektverstärker. Dafür tanze ich in einem Pitch auch schon mal selbst vor und singe „Mann auf Mann“ vor dem Vorstand. Wurden Sie als Frau in einer männlich dominierten Branche oft unterschätzt? Es ist häufig so, dass man als Frau anfangs unterschätzt wird. Man muss tatsächlich das Gegenteil beweisen. Das Verrückte ist, dass man als Frau ja gar nicht denkt, dass man im Beruf als Frau wahrgenommen wird. Denn man will einfach nur seinen Job gut machen. Wie sind Sie dann damit umgegangen? Ich habe mich selbst nie als Frau gesehen, sondern nur als Kreative – und dann habe ich es allen gezeigt. Das Großartige an meinem Beruf ist, dass man permanent dazu lernt – von denen, mit denen man zusammenarbeitet, von dem, was um einen herum passiert und entsteht. Welche Ihrer Eigenschaften haben Ihnen besonders genützt? Hartnäckigkeit und ein bisschen Wahnsinn. Ich bin dafür gemacht, dauerhaft kreativ zu sein. Mich und die Mehrheit meiner Kolleg:innen zeichnet daher ein hohes emotionales Engagement und eine starke Identifikation mit dem, was wir tun, aus. Außerdem haben mich vielleicht meine Offenheit für Dinge und anderes Denken, und mein Mut weitergebracht. Was war die größte Herausforderung, die Sie überwinden mussten? Mit Rückschlägen und Enttäuschungen umgehen. Wer oder was hat Sie behindert? Die Mischung aus gläserner Decke, unausgesprochenen Männerbündnissen und dass Männer in der Karriere bevorzugt wurden, hat mich zumindest irritiert. Ich habe aber vor allem erst einmal an der Schaffung herausragender Kreation für meine Kund:innen gearbeitet. Mit meinem Talent und meinen Ergebnissen konnte ich überzeugen und habe dann auch eingefordert, was mir zusteht. Gehe zu den Besten und lerne von den Besten – nur so kannst du eine:r der Besten werden. Wie gehen Sie mit Dingen um, die Sie nicht gut können? Die gebe ich ab… Nein im Ernst, die Kunst ist es doch, gerade auch in unserer Branche, ein Team zu versammeln, in dem sich all die speziellen Kenntnisse und Erfahrungen finden, die man für ein Projekt, einen Auftrag braucht. Das Großartige an meinem Beruf ist, dass man permanent dazu lernt – von denen, mit denen man zusammenarbeitet, von dem, was um einen herum passiert und entsteht. Und dann verbindet man das mit dem, was man selbst besonders gut kann und treibt sich gegenseitig in immer neue Höhen. Wenn Sie eine Zeitreise zu Ihrem 20-jährigen Ich machen könnten, welchen Karrieretipp würden Sie sich geben? Gehe zu den Besten und lerne von den Besten – nur so kannst du eine:r der Besten werden. Wer so viel Zeit seines Lebens mit Arbeiten verbringt sollte daran Freude haben – maximale Freude. Das hat man aber nur, wenn man seine Kreativität ausleben kann und herausragendes schöpfen darf. Wer hat schon Freude an Mittelmaß und Langeweile? Klar: Es ist aber auch harte Arbeit; Disziplin, Konzentration und Leidenschaft gehören dazu. Sich dieser Härte des Jobs bewusst zu sein und zugleich dafür die Anerkennung einzufordern, das würde ich meinem 20-jährigen Ich raten und rate es auch heute allen jungen Kreativen. Was ist der beste Tipp, den Sie je bekommen haben? Drei davon: 1. Keine Kompromisse. Auch kleine Kompromisse addieren sich zu großer Mittelmäßigkeit. 2. Paranoia pays. Was schief gehen kann wird auch schiefgehen – gehe immer vom Schlechtesten aus und baue vor. 3. Einfach gut sein. Konzentriere dich auf deine Leistung. Der Rest kommt meistens von selbst. Welches Buch hatte am meisten Einfluss auf Ihre Karriere? Keins. Aber ca. 25.000 Filme. Vielen Dank für das Gespräch, Frau Spengler-Ahrens. Mit dem „ADC Future Females“ hat der ADC das erste maßgeschneiderte Leadership-Programm für weibliche High-Potentials in der Kreativbranche geschaffen. Dabei geht es um die Vernetzung und Weiterbildung weiblicher Führungskräfte von morgen – und um Empowerment. Die Bewerbung für ADC Future Females 2022 ist noch bis zum 04. Juli möglich. Alle Infos unter: https://www.adc.de/career/future-females-de/

  • Karriere bei... Körber

    Anzeige | Pioneer your Career – in einem internationalen Technologiekonzern. Erhalte einen Einblick in die Arbeit die Mitarbeitenden bei Köreber. Wir bei Körber haben ein Händchen für Technologie und suchen Menschen, die genauso begeistert sind von Innovationen wie wir: Macher:innen, Rebell:innen und Pionier:innen. Seit über 75 Jahren stellen wir Bestehendes infrage und setzen unternehmerisches Denken in Erfolge für unsere Kunden um. Als internationaler Technologiekonzern mit den fünf Geschäftsfeldern Digital, Pharma, Supply Chain, Tissue und Tabak zählt Körber zu den führenden Anbietern im Bereich Maschinenbau. Mit rund 10.000 Mitarbeitenden an 100 Standorten weltweit entwickeln wir Maschinen und Software für Top Industry Leader. Körber-Technologie steckt in vielen Produkten, die Du im Alltag verwendest, zum Beispiel in Toilettenpapier, in Medikamentenverpackungen oder in Papierstrohhalmen. Körber ist die Heimat für Unternehmer:innen Unternehmerisch zu handeln ist Teil unserer DNA. Das bedeutet, wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln, gehen neue Wege und ergreifen Chancen. Zudem ist der Entrepreneurial Spirit fest verankert in unseren gemeinsamen Führungswerten, nach denen wir bei Körber leben und unsere Leadership Teams führen. Uns ist es wichtig, dass jeder Mitarbeitende befähigt wird, mutige Entscheidungen zu treffen. Ganz unabhängig von der Position oder Unternehmenszugehörigkeit. Das macht uns und unsere Kultur besonders – die eine gute Mischung ist aus Start-up-Mentalität und gewachsener Konzernstruktur. Du glaubst, auch du könntest deine neue berufliche Heimat bei Körber finden? Dann besuch uns gern vom 26. bis 30. September auf der Körber Career Week oder schau direkt vorbei auf www.koerber.com/karriere, ob eine Position für dich matcht. Wir freuen uns auf dich!

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